Glaskunst an der Heimvolksschule mit Kulturpreisträgerin Barbara Zehner
Fürstenzell. Glas brechen, schleifen, ritzen, kleben und zum Schluss schmelzen: Seit Januar ist es endlich wieder soweit. Die Schülerinnen und Schüler der Heimvolksschule St. Maria Fürstenzell bekommen Besuch von Barbara Zehner, der ortsansässigen Glaskünstlerin.

Barbara Zehner, Rektor Max Lehner und Schüler der Klasse 6c Heimvolksschule mit ihren für die Ausstellung angefertigten Ergebnissen. Foto: SMF
Für einige Wochen dürfen die jungen Künstler der Heimvolksschule wieder an Glaskunst-Workshops mit der Künstlerin teilnehmen. Die Themen für die hierbei entstehenden Werke können heuer frei gewählt werden Dementsprechend werden die Ergebnisse im Rahmen der KinderKunstWelten auch im Juli in einer Ausstellung im Fürstenzeller Rathaus präsentiert werden. Die Kinder lernen natürlich vorab, was man benötigt, wenn man eine Glasscheibe gezielt brechen will, dass man Glas schleifen kann, um sanfte Konturen zu bekommen oder auch, dass man Glas kleben muss, bevor man es schmilzt. Letzteres benötigt man vor allem beim „Fusing“. Hier werden Glasteile miteinander verschmolzen und es entsteht am Ende ein ganz besonderes Glasbild.
Von Anbeginn sind die Schüler mit großem Engagement und natürlich auch der gebotenen Vorsicht dabei. Es sollen ja aus scheinbar „wertlosen“ Glasscherben wunderbare Werkstücke entstehen. Dass dies gelingt, beweisen neben den zahlreichen ansprechenden Arbeiten der vergangenen Jahre auch die bereits vorzeigbaren Zwischenergebnisse. Barbara Zehner, die seit Jahren an der Heimvolksschule mit Kindern arbeitet, ist in der Kunstszene keine Unbekannte. Kulturpreisträgerin des Landkreises 2025, über 30 Jahre freischaffende Glaskünstlerin, zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland sowie ein eigenes Atelier in ihrem Heimatort Fürstenzell zeugt von hoher Erfahrung und Professionalität. Umso wertvoller ist ihre Bereitschaft zu schätzen, dieses Können an Kinder und Jugendliche weiterzugeben.
Bericht: Max Lehner
